Netto-Brutto-Rechner 2026: Welches Brutto für mein Wunsch-Netto?
Sie wissen, was netto auf dem Konto landen soll, und brauchen das Brutto für die Gehaltsverhandlung oder Stellenanzeige? Der Rechner dreht die Lohnabrechnung um: Er sucht das kleinste Brutto, das nach Lohnsteuer, Soli, Kirchensteuer und Sozialabgaben mindestens Ihr Wunsch-Netto ergibt.
Wichtiger Hinweis: Alle Ergebnisse sind unverbindliche Schätzungen ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität. Sie ersetzen keine Rechts-, Steuer-, Renten- oder Sozialberatung. Verbindlich sind allein Lohnabrechnung, Bescheide von Behörden, Kassen und Sozialversicherungsträgern sowie Entscheidungen der Gerichte. Wir haften nicht für Entscheidungen, die auf Grundlage dieser Berechnungen getroffen werden. Mehr im Haftungsausschluss.
Warum man Netto nicht einfach hochrechnen kann
Steuern und Abgaben steigen nicht linear: Die Lohnsteuer ist progressiv, Sozialbeiträge enden an der Beitragsbemessungsgrenze, zwischen 603,00 € und 2.000,00 € gilt der Übergangsbereich. Der Rechner probiert deshalb so lange Bruttobeträge durch, bis das Netto auf den Cent stimmt. Grundlage ist derselbe amtliche Programmablaufplan wie im Brutto-Netto-Rechner.
Beispiel: Für 2.500,00 € netto in Steuerklasse I in Bayern ohne Kinder braucht es 3.804,78 € brutto im Monat.
Häufige Fragen
Brauche ich als Arbeitgeber eine Nettolohnvereinbarung?
Bei einer Nettolohnvereinbarung trägt der Arbeitgeber alle Steuern und Abgaben. Das hier ermittelte Brutto ist dann die Basis für die Lohnabrechnung. Steuererstattungen stehen in der Regel dem Arbeitgeber zu, wenn nichts anderes vereinbart ist.
Was kostet das den Arbeitgeber?
Zum Brutto kommen rund 21 % Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung plus Umlagen. Für 3.804,78 € brutto also grob 4.604,00 €.