Arbeiten in der Rente 2026: Was bleibt vom Lohn?
Seit 2023 dürfen Altersrentner unbegrenzt hinzuverdienen. Nach der Regelaltersgrenze entfällt die Arbeitslosenversicherung; Rentenbeiträge zahlt man nur, wenn man will, und erhöht damit die Rente. Der Rechner zeigt das Netto vom Job.
Wichtiger Hinweis: Alle Ergebnisse sind unverbindliche Schätzungen ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität. Sie ersetzen keine Rechts-, Steuer-, Renten- oder Sozialberatung. Verbindlich sind allein Lohnabrechnung, Bescheide von Behörden, Kassen und Sozialversicherungsträgern sowie Entscheidungen der Gerichte. Wir haften nicht für Entscheidungen, die auf Grundlage dieser Berechnungen getroffen werden. Mehr im Haftungsausschluss.
Was sich für arbeitende Rentner ändert
- Keine Hinzuverdienstgrenze bei Altersrenten seit 2023, auch vor der Regelaltersgrenze.
- Krankenversicherung mit dem ermäßigten Satz von 14,0 % plus Zusatzbeitrag, weil kein Krankengeld mehr nötig ist.
- Arbeitslosenversicherung entfällt ab der Regelaltersgrenze.
- Rentenversicherung: Nach der Regelaltersgrenze zahlt nur der Arbeitgeber seinen Anteil, ohne Rentenplus. Wer selbst 9,3 % dazuzahlt (Opt-in), bekommt dafür mehr Rente.
Häufige Fragen
Lohnt sich der Opt-in?
Jedes Jahr mit 1.500,00 € Lohn bringt rund 14,73 € mehr Monatsrente, lebenslang. Die eigenen Beiträge haben sich nach etwa 15 Jahren Rentenbezug zurückgezahlt.
Kann ich die Rente aufschieben?
Ja. Für jeden Monat nach der Regelaltersgrenze ohne Rentenbezug gibt es 0,5 % Zuschlag auf die Rente.
Quellen
- https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__34.html
- https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__5.html
- https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__28.html
- https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__243.html
Siehe auch: Rentenrechner · Minijob-Rechner